Herausforderung
In vielen Unternehmen wird IT noch als reine Service-Funktion verstanden: Tickets abarbeiten, Tools bereitstellen, Probleme lösen. Doch wenn digitale Werkzeuge zum Kern des Geschäfts werden, braucht es jemanden, der Verantwortung für das Ganze übernimmt – nicht nur für einzelne Tools.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
- Tool-Denke statt Produktdenke: Jedes neue Problem wird mit einem neuen Tool gelöst – ohne zu fragen, ob es ins Gesamtbild passt.
- Niemand hat den Überblick: Welche Systeme es gibt, wie sie zusammenspielen und was sie kosten, weiß keine einzelne Person.
- IT reagiert nur: Die IT-Abteilung (oder der Dienstleister) arbeitet Tickets ab, aber gestaltet nicht aktiv mit.
- Fachabteilungen kaufen selbst ein: Schatten-IT wächst, weil die offizielle IT zu langsam oder zu unflexibel ist.
- Kein Ansprechpartner für digitale Produkte: Wer entscheidet, ob ein internes Tool weiterentwickelt, ersetzt oder abgeschaltet wird?
- Updates und Weiterentwicklung bleiben liegen: Systeme werden eingeführt, aber nie systematisch gepflegt oder verbessert.
- Anforderungen gehen verloren: Fachabteilungen haben Wünsche, aber es gibt keinen Prozess, sie zu sammeln, zu priorisieren und umzusetzen.
- Digitalprojekte scheitern an der letzten Meile: Neue Lösungen werden technisch eingeführt, aber nie richtig im Arbeitsalltag verankert.
Ziel
Aufbau einer IT-Produktverantwortung im Unternehmen: Eine klar definierte Rolle, die digitale Werkzeuge und Plattformen ganzheitlich verantwortet – von der Anforderung über die Einführung bis zur kontinuierlichen Verbesserung. Weg von der Tool-Verwaltung, hin zur strategischen Produktentwicklung.
So läuft das Coaching ab
Erstberatung & Coaching-Scheck
- Gemeinsames Erstgespräch: Wie ist die IT heute organisiert und wer trifft digitale Entscheidungen?
- Erste Einschätzung: Welche digitalen Produkte brauchen eine klare Verantwortung?
- Begleitung zur INQA-Beratungsstelle und Beantragung des Coaching-Schecks
- Festlegung des Coaching-Fokus: Rollendefinition, Governance oder konkretes Pilotprodukt?
Coaching im Betrieb
Analyse & Rollenbild (Tag 1–4)
- Bestandsaufnahme: Welche digitalen Produkte und Plattformen gibt es im Unternehmen?
- Stakeholder-Interviews: Wer hat welche Erwartungen an die IT?
- Best-Practice-Input: Wie funktioniert Produktverantwortung in vergleichbaren Unternehmen?
- Rollenprofil entwickeln: Aufgaben, Kompetenzen, Entscheidungsbefugnisse und Schnittstellen
- Passende Person identifizieren oder Anforderungen für eine Neubesetzung definieren
Pilotierung & Prozesse (Tag 5–9)
- Ein digitales Produkt als Pilot auswählen (z. B. Intranet, CRM, Projektmanagement-Tool)
- Anforderungsmanagement einführen: Wie kommen Wünsche aus den Fachabteilungen strukturiert an?
- Priorisierungs-Framework etablieren: Was wird umgesetzt, was nicht – und warum?
- Zusammenarbeit mit IT-Dienstleistern neu aufsetzen: Von Ticket-Empfänger zu strategischem Partner
- Erste Verbesserungszyklen durchlaufen: Feedback einholen, umsetzen, messen
Verankerung & Skalierung (Tag 10–12)
- Erfahrungen aus dem Piloten auswerten und dokumentieren
- Rolle auf weitere digitale Produkte ausweiten
- Governance-Modell finalisieren: Entscheidungsprozesse, Budget, Reporting
- Übergabe und Enablement: Die neue Produktverantwortung steht auf eigenen Beinen
Abschluss & nachhaltige Wirkung
- Abschlussgespräch mit der INQA-Beratungsstelle
- Ergebnisdokumentation: Rollenprofil, Governance-Modell, Pilot-Ergebnisse
- Übergabe aller Unterlagen an Geschäftsführung und neue:n Produktverantwortliche:n
- Empfehlungen für den weiteren Ausbau der IT-Produktorganisation
Was Sie nach dem Coaching haben
✓ Eine klar definierte Rolle für IT-Produktverantwortung mit Mandat und Entscheidungskompetenz
✓ Strukturierte Prozesse für Anforderungsmanagement und Priorisierung
✓ Ein Pilotprodukt, das nach dem neuen Modell geführt wird
✓ Bessere Zusammenarbeit zwischen Fachabteilungen und IT
✓ Weniger Schatten-IT, weniger Tool-Wildwuchs, mehr strategische Steuerung